18 Nov

Dienstag, 16.11.


Heute hatten wir eine lange Fahrstrecke zu bewältigen. 

Wir starteten in Divundu und schafften es bis zum Eingang des Etosha Nationalparks. Wir waren insgesamt acht Stunden unterwegs, mussten aber unterwegs auch noch tanken, Essensvorräte auffüllen und den Hoba Meteoriten anschauen.


Der Hoba ist der größte Meteorit, der jemals auf der Erde gefunden wurde.

Er besteht größtenteils aus Eisen und wurde noch nie bewegt, liegt also noch immer am ursprünglichen Fundort.


Auf der Fahrt kamen wir heute durch ganz unterschiedliche Landschaften, zuerst hatten wir das satte Grün der Okavango-Region, das langsam in weites Buschland überging. Hier wohnen sehr viele Menschen in kleinen traditionellen Dörfern, die größtenteils aus kleinen runden Lehm-Häusern mit Strohdach (Rondavel) bestehen. Wir fuhren an unzähligen Siedlungen vorbei und um die Mittagszeit strömten die Kinder aus den Schulen und machten sich, alle in Schuluniform, auf den Heimweg. 

Es gibt unzählige Rinder und Ziegen, die entlang der Straße grasen und immer wieder begegnet man einem Esel- oder Ochsenkarren. Viele Frauen tragen Wasserkanister auf dem Kopf und haben noch mindestens ein Kleinkind im Tragetuch.


Immer wieder waren zwischen dem Buschland savannenartige, gelbe Graslandschaften, es wurde zunehmend hügeliger und menschenleer. 

Irgendwann tauchten dann die ersten dicht bewachsenen Berge auf und die Gegend scheint schon ein paarmal Regen gehabt zu haben. Alles ist grün und die letzten beiden Stunden unserer Fahrt fuhren wir dann auch im Regen. 

An den Straßenrändern standen zunehmend Warzenschweine und auch mal Impalas herum. Es kühlte auf 24 Grad ab, was uns schon sehr frisch vorkam.


Auf der Tamboti Campsite, die direkt vor dem Ost-Eingang zum Etosha liegt, bekamen wir problemlos einen Platz, bauten unser "Haus" auf und gönnten uns anschließend einen Salat und Nudeln im kleinen Restaurant. Man blickt auf ein Wasserloch, das allerdings aufgrund des Regens keine tierischen Besucher hatte.

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